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6. Februar 2013

Ubuntu for phones - Konkurrenz für Android?


Auf der CES in Las Vegas hat die südafrikanische Firma Canonical ihr neues Smartphone-Betriebsystem Ubuntu for phones zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Wieviel Potenzial steckt darin und könnte Ubuntu Android Konkurrenz machen?

Auf den ersten Blick unterscheidet sich Ubuntu nicht großartig von anderen Betriebsystemen. Gezeigt wurde das System auf einem Galaxy Nexus, da es momentan noch keine für Ubuntu hergestellten Smartphones gibt. Dies zeigt aber auch, dass sich auf einem Android-Gerät ohne große Probleme Ubuntu OS installieren lassen könnte.

Drückt man auf die Sperrtaste, erscheint der "Welcome Screen", der keinen großen Unterschied zum Android-Lockscreen bietet. An der oberen Bildschirmkante befindet sich eine ähnliche Notification-Bar, die die üblichen Dinge, wie Uhrzeit, Akkuladung und Netzverbindung, anzeigt. In der Mitte des Lockscreens befindet sich ein Kreis, darüber werden groß Datum und Uhrzeit angezeigt. Der Kreis informiert über Ereignisse, beispielsweise Nachrichten und verpasste Anrufe.
Ubuntu for phones

Ubuntu ist auf die Verwendung von Gesten statt physischen Tasten ausgelegt, sämtliche Funktionen und Ebenen lassen sich ohne Tasten ansteuern. Wischt man z.B. vom linken Rand in Richtung Bildschirmmitte, öffnet sich dort eine Leiste, die einen schnellen Zugriff auf die am häufigsten benutzten Apps ermöglicht. Die anderen Anwendungen lassen sich über den Homescreen aufrufen, der über das Ubuntu-Icon unten in der Liste erreicht werden kann.

Auf dem Homescreen befinden sich Apps, Musik, Filme und andere Infos. Durch Wischen nach rechts oder links gelangt man zu den Menüs Apps, Filme, Musik und People. Alle Menüs sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: beliebte Anwendungen sind oben zu finden, darunter kommen die weniger häufig benutzten. Außerdem werden weitere, zu den Interessen des Nutzers passende Inhalte vorgeschlagen und können gekauft werden. Einmal Gekauftes lässt sich über eine Cloud auf jedem anderen Ubuntu-Gerät abrufen. Ein sinnvolles Feature, was momentan aber wegen der eher geringen Verbreitung von Ubuntu noch nicht viel Nutzen bringt.

Oben links in der Notification-Bar befindet sich eine Suchfunktion, die neben dem Gerätespeicher auch den Appstore durchsucht. Das App-Angebot ist derzeit noch extrem gering, doch auch html5 Anwendungen laufen auf Ubuntu. Das könnte dafür sorgen, dass (eine gewisse Verbreitung des Systems vorausgesetzt) relativ schnell viele neue Apps dazukommen werden.

Eine bereits vorinstallierte Anwendung ist die Galerie, die über eine intuitive Bedienung verfügt. So scrollt man von oben nach unten durch Ordner, horizontal durch die einzelnen Dateien.
Wischt man vom unteren Bildschirmrand nach oben, öffnet sich ein Kontextmenü, in dem sich alle Optionen der jeweiligen Anwendung finden lassen.
Die Einstellungen erreicht man über die Notification-Bar, so muss man die aktuelle Anwendung nicht verlassen. Hierbei finden sich nicht nur, wie bei Android, die Haupteinstellungen; alle Einstellungsmöglichkeiten werden nach Benutzungshäufigkeit von oben nach unten aufgelistet. Auch Nachrichten werden angezeigt, indem man die Notification-Bar nach unten zieht.
Durch Wischen man vom rechten Rand quer über den Bildschirm kann man zwischen den derzeit aktiven Anwendungen wechseln. Wischt man dagegen von links nach ganz rechts, gelangt man zum Homescreen zurück, dafür ist kein extra Button notwendig.

Eine andere neue Möglichkeit von Ubuntu ist die Nutzung des Handys als vollwertigen PC, indem man dieses einfach an einen Bildschirm anschließt. Dafür müsste Ubuntu aber auf einem Smartphone mit genug Power für diese Art der Nutzung verkauft werden. Das legt die Vermutung nahe, dass für das neue System ein Highend-Gerät geplant ist. Bis zur ersten Smartphone-Serie mit Ubuntu OS werden wir uns aber wahrscheinlich noch eine Weile gedulden müssen.

Alles in allem macht Ubuntu for phones einen guten ersten Eindruck, es ist schnell und flüssig und bietet viele interessante Neuerungen gegenüber der Konkurrenz. Trotzdem könnte der Start und das Bestehen gegenüber Android für Canonical schwierig werden, denn derzeit gibt es fast keine Apps, die das System für Kunden attraktiv machen könnten.


Was haltet ihr von Ubuntu? Kommentiert unter dem Artikel.

10. Januar 2013

Tag 3 der CES in Las Vegas

Nach dem Start der CES am 8.1. in Las Vegas wurden schon etliche "technische Wunder" ausgestellt. Roboter, Smartphones, Fernsehr, und und und.

Tag 3

Neuheiten und Highlights:

Samsungs CEO stellt den neuen Prozessor vor. Er besteht aus sage und schreibe 8 Kernen und ermöglicht damit eine unproblematische und schnelle Bedienung.
Exynos5 Octa heißt der Wunderprozessor. Dieser ist somit Nachvolger aus des Eynos5 Dual.
Aber dieser Prozessor kann noch mehr. Er verlängert die  Akkulaufzeit um eine erheblich lange Zeit, 3D Funktionen und Auflösung werden gefördert und er garantiert eine störungsfreie Multitaskingfunktion. Der Achtkernprozessor soll für Tablets und Smartphones verwendet werden. 

Lenovo will nun auch in das europäische Smartphonegeschäft einsteigen. Mit verschieden Modellen wollen sie den Durchbruch erreichen. Auch Smart TV's will der chinesiche Konzern herausbringen.

Sogar Shazam ist auf der CES vertreten:Nach dem schlechten Image durch Spionage und unsachgemäße Behandlung der Daten der Nutzer wollen sie sich jetzt wieder ein bisschen ins "rechte Licht" rücken, indem sie eine App ankündigten, die TV- Werbungen erkennen soll.

Außerdem haben viele weitere Firmen ihre Smartphones, Fernsehr, Tablets, Uhren vorgestellt. 

Wusstet ihr schon: 1995 stellte Apple auf der CES seine Gamekonsole Pippin vor. Diese floppte jedoch, da sie zu teuer war. Für 600$ konnte man das Gerät erwerben. Jedoch war es fehlerhaft und der Preis war viel zu hoch angesetzt, sodass es zu den Top 10 der schlechtesten Erfindungen gehört. Aus diesem Grund ist Apple nicht mehr auf der CES vertreten.

Die Spitzenhersteller werden auf der CES noch viele weitere Produkte vorstellen. Viele weitere Besucher werden erwartet.

9. Januar 2013

Die CES bis jetzt

Die neue Nvidia-Konsole
Gestern war der offizielle Beginn CES, eine der weltweit größten Messen für Elektronik. Zu der CES, welche bis Freitag in Las Vegas stattfindet, werden rund 150.000 Besucher erwartet. Es wurden schon viele neue Geräte verschiedenster Hersteller vorgestellt, Note4Tech hat die Highlights der Messe bis jetzt zusammengefasst:

Nvidia präsentiert eigene Spielekonsole
Neben dem Tegra 4 hat Nvidia am Montag auch eine Spielekonsole präsentiert. Die Project Shield ist eine Handheld-Konsole, die ein Bisschen an einen Xbox-Kontroller mit aufklappbarem Bildschirm erinnert. Angetrieben wird die Konsole von neuester Nvidia Tegra-Hardware und verfügt auch über einen LTE-Chip, als Betriebssystem kommt Android 4.2.1 zum Einsatz. Die Konsole soll im zweiten Quartal 2013 auf den Markt kommen.

Neue Fernseh-Dimensionen
Der TV-Gigant: Samsung S9
Samsung stellte den Fernseher S9 vor,  welcher bei einer Bildschirmdiagonale von 85 Zoll (216 cm) eine beeindruckende Auflösung von 3840 x 2160 Pixel besitzt (= Ultra HD, vierfache HD-Auflösung). Innovativ, aber etwas ungewohnt, ist auch das Design, denn der Fernseher befindet sich in einem aufstellbaren Ramen. Der S9 soll Ende April in den Handel kommen, der Preis wird aber bei über 10000 Euro liegen.
Neben Samsung präsentierten auch Sony, Panasonic und LG Fernseher mit der neuen UHD Auflösung, außerdem hat LG auf einigen seiner Fernseher Android installiert. Des weiteren

Smartphones und Tablets
Auch dieses Jahr wurden wieder massenweise neue Smartphones vorgestellt, Der Trend geht zu 5 Zoll Displays mit HD-Auflösung, wie auch die neuen Sony-Geräte Xperia Z und Xperia ZL.
Außerdem versucht Intel mit neuen leistungsstarken Prozessoren ernsthaft in das Smartphone-Geschäft einzusteigen, dass bisher von ARM beherrscht wird.
Huawei hat gleich mehrere neue Smartphones am Start: Das Ascend D2 verfügt über ein 5 Zoll-Display mit Full HD Auflösung, eine 13 MP Kamera und einen 1,5 GHz Quad-Core Prozessor. Außerdem verspricht der 3.000 mAh große Akku die lange Laufzeit von 48 Stunden bei durchschnittlicher Nutzung.
Das mit 6.1 Zoll fast schon tabletgroße Huawei Ascend Mate kommt mit Android 4.1 und einem 1,5 Ghz Quad-Core Prozessor. Die Displayauflösung beträgt 1280 x 720 Pixel (241 ppi).
Mit dem Ascend W1 präsentierte Huawei auch ein günstiges Windowsphone 8-Smartphone. Für 220 Euro bietet das W1 einen Snapdragon Dualcore-Prozessor mit 1,2 GHz, 512 MB RAM und ein 4 Zoll großes IPS-Display mit 480 x 800 Pixeln.
Alcatel stellte seine neue Serie Scribe vor, die ein 5-Zoll Display mit einer Auflösung von Full HD im Scribe X und HD 720p im Scribe HD bietet. Dazu kommt ein 1,4 Ghz bzw. 1,2 GHz Prozessor, 2 bzw. 1 GB großer Arbeitsspeicher und eine 12 MP bzw. 8MP Kamera.
Das Grand S von ZTE bietet, wie auch das Nubia Z5 von ZTE, ebenfalls ein Full HD Display. Außerdem sind ein 1,7 GHz Quad-Core Prozessor und eine 13 MP Kamera an Bord.
Acer bringt mit dem 7-Zoll-Tablet Iconia B1 einen richtigen Preis-Leistungs-Kracher. Für 120 Euro bekommt man ein 1024x600 Display, 1,2 GHz Dual-Core Prozessor und Android Jelly Bean.

Notebooks
Viele neuen Windows 8 Notebooks, wie z.B. das IdeaPad Yoga von Lenovo, verfügen über ein Touchscreen-Display und sind auch als Tablet nutzbar. Angetrieben wird das Yoga von Intel Core i5 und i7 Prozessoren.

Kameras
Es werden auch viele neue Kameras vorgestellte, u.a. mit Touchscreen, Android-Betriebssystem und WiFi, um Fotos direkt nach dem Auslösen online zu teilen, wie z.B. die Samsung Smart Camera 2.0.
Des weiteren wurden Digitalkameras im Retrolook, hochrobuste Outdoor-Modelle oder welche mit beeindruckender Auflösung gezeigt.

Sonstiges
Smartphones, Fernseher, Notebooks und Kameras sind nicht die einzigen Dinge, die auf der CES vorgestellt wurden. Von sich selbst stimmenden Gitarren über fensterputzende Roboter für Privathaushalte bis hin zu elektronischen Gabeln sind unzählige Entwicklungen vertreten.
So bringt Kingston USB-Sticks mit unübertroffener Speicherkapazität auf den Markt. Der HyperX Predator bietet 1TB großen Speicher bei 240MB/s Lese- und 160 MB/s Schreibgeschwindigkeit, selbstverständlich mit USB 3.0 Anschluss.